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Walross
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Das Walross (Odobenus rosmarus; frĂŒhere Synonyme: Trichechus rosmarus und Rosmarus arcticuscite-ref-1[1]) ist eine Robbenart, die in den kalten Meeren der Nordhalbkugel vorkommt. Zwei Unterarten, das Atlantische (O. r. rosmarus) und das etwas gröĂere Pazifische Walross (O. r. divergens), werden unterschieden. Das Walross gehört zur Ordnung der Raubtiere und ist die einzige Art in der Familie der Walrosse (Odobenidae).
Der zoologische Name Odobenus ist aus griechisch áœÎŽÎżÏÏ odous, deutsch âZahnâ, und ÎČÎ±ÎŻÎœÏ bainĆ, deutsch âgehenâ, abgeleitet und rĂŒhrt von der Beobachtung her, dass Walrosse sich an Land mit ihren StoĂzĂ€hnen vorwĂ€rts ziehen. Er wurde 1762 von Mathurin-Jacques Brisson in seinem Werk Regnum animale vergeben,cite-ref-brisson-2-0[2] wĂ€hrend der ursprĂŒngliche Artname Phoca rosmarus auf den schwedischen Naturforscher Carl von LinnĂ© zurĂŒckgeht, der Walrosse in seinem Werk Systema NaturĂŠ noch zu den Echten Hundsrobben zĂ€hlte.cite-ref-linn-3-0[3]
Das Epitheton der pazifischen Unterart divergens (auseinanderlaufend) kommt aus dem lateinischen und bezieht sich auf die StoĂzĂ€hne.
Contents
âą Merkmale
âą Gebiss
âą Flossen
âą Innere Anatomie
âą Lebensweise
⹠ErnÀhrung
âą Fortbewegung
âą Sozialverhalten
âą Fortpflanzung
⹠Indigene Völker
âą Verschmutzung
âą Zoos
âą Film
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Merkmale
Walrossbullen werden etwa dreieinhalb Meter lang, die KĂŒhe hingegen drei Meter; das Gewicht eines MĂ€nnchens kann 1200 Kilogramm ĂŒbertreffen, Weibchen wiegen je nach Unterart zwischen 600 und 800 Kilogramm. Walrosse können bis zu 40 Jahre alt werden.
Der plumpe Körper der Walrosse wirkt zwar aus der Entfernung kahl, ist aber von einem etwa einen Zentimeter kurzen, stoppeligen Haarkleid bedeckt, das mit zunehmendem Alter dĂŒnner wird. Die Haut ist mit etwa vier Zentimetern extrem dick und faltig; darunter befindet sich eine fĂŒnf bis acht Zentimeter dicke Fettschicht. Sie schĂŒtzt die Tiere vor KĂ€lte und Verletzungen durch scharfe Eiskanten oder spitze Steine. Bei erwachsenen MĂ€nnchen ist sie an Nacken und Schultern nochmals verstĂ€rkt und dient hier wohl zusĂ€tzlich dem Schutz vor Verletzungen bei RangkĂ€mpfen unter den MĂ€nnchen. Bei der Geburt haben Walrosse eine krĂ€ftig rotbraune Farbe, im Alter werden sie immer blasser und sind schlieĂlich gelblich-braun. An der Farbe eines Walrosses kann man daher sein Alter abschĂ€tzen. Brust- und Bauchregion sind in der Regel dunkler als die RĂŒckengegend; die Flossen sind bei den Neugeborenen dunkelgrau, nehmen aber mit der Zeit eine bleichere Farbe an.
Gebiss
Das auffĂ€lligste Merkmal des Walrosses sind die zu langen StoĂzĂ€hnen ausgebildeten oberen EckzĂ€hne, die auch als Hauer bezeichnet werden. Sie sind bei beiden Geschlechtern vorhanden, bei den MĂ€nnchen aber in der Regel lĂ€nger, stĂ€mmiger, von eckigerem Querschnitt und auch geradliniger, wĂ€hrend die StoĂzĂ€hne der Weibchen meist im Querschnitt rund sind und eine stĂ€rkere KrĂŒmmung aufweisen. Im Schnitt werden sie 50 Zentimeter lang; ausnahmsweise werden RekordlĂ€ngen von 1 Meter beobachtet. Bei jungen Walrossen sind die EckzĂ€hne noch nicht entwickelt, sie brechen erst im Alter von sechs bis acht Monaten durch und sind wegen der voluminösen, in Falten geworfenen Lippe meist erst nach anderthalb Jahren sichtbar. Der zunĂ€chst noch vorhandene Zahnschmelz nutzt sich bei den erwachsenen Tieren mit der Zeit ab und geht frĂŒher oder spĂ€ter ganz verloren. Bei Ă€lteren Tieren sind die Hauer oft vom langen Gebrauch stark abgestumpft und gelegentlich sogar gebrochen.
Die wichtigste Funktion der StoĂzĂ€hne neben zahlreichen anderen Funktionen, etwa zur Verteidigung gegen Fressfeinde, als KopfstĂŒtze, zum Aufbrechen von Atemlöchern im Eis oder als Hilfsmittel beim Verlassen des Wassers, besteht darin, Geschlecht, Alter und sozialen Status ihrer TrĂ€ger zu demonstrieren. Durch einfaches Vorzeigen ihrer imposanten Hauer sind dominante Tiere beiderlei Geschlechts zum Beispiel regelmĂ€Ăig in der Lage, untergeordnete Individuen von gĂŒnstigen RuheplĂ€tzen zu verdrĂ€ngen. Dadurch kommt es nur dann zum Kampf, wenn zwei TrĂ€ger annĂ€hernd gleich langer Hauer aufeinandertreffen.
WĂ€hrend Jungtiere zunĂ€chst noch eine vollstĂ€ndige Bezahnung haben, fallen ihre unteren SchneidezĂ€hne aus, sobald die beiden StoĂzĂ€hne durchbrechen; die hinter den 3 bis 4 VormahlzĂ€hnen gelegenen BackenzĂ€hne sind ohnehin verkĂŒmmert. Die Gesamtzahl der ZĂ€hne variiert zwischen 18 und 24 und kann durch die Zahnformel 1â2/0 1/1 3â4/3â4 0/0 ausgedrĂŒckt werden.
Kopf und Sinnesorgane
Das bezeichnendste Merkmal des grob quaderförmigen SchĂ€dels ist der groĂe Warzenvorsprung (Processus mastoideus) jedes SchlĂ€fenbeins (Os temporale), an dem die krĂ€ftige Nackenmuskulatur ansetzt. Im Gegensatz zu den Ohrenrobben besitzen Walrosse an ihrem Stirnbein (Os frontale) keine VorsprĂŒnge an den Augenhöhlen (Orbita) und weisen auch keinen Scheitelkamm auf. Das Rostrum, die Schnauze, ist stumpf, die Haut der Oberseite stark verhornt.
Charakteristisch ist der aus bis zu 450 Tasthaaren bestehende Borstenbart, der reusenartig von der Oberlippe herabhÀngt und zur Erkennung und Unterscheidung verschiedener Beutearten dient. Jedoch wird er in freier Wildbahn weitgehend abgenutzt und ist nur bei im Zoo gehaltenen Tieren so prominent.
Die Augen der Walrosse sind im Vergleich zur SchĂ€delgröĂe sehr klein; Ă€uĂerlich sichtbare Ohren besitzen sie, anders als die Ohrenrobben, nicht. Die Mittelohrknochen sind vergleichsweise dĂŒnn.
Flossen
Wie die wahrscheinlich verwandten Ohrenrobben haben Walrosse sehr bewegliche Flossen, mit denen sie nahezu jeden Punkt ihres Körpers erreichen können. Sie ermöglichen an Land eine gröĂere BehĂ€ndigkeit als beispielsweise die GliedmaĂen der Seehunde, auch wenn Walrosse nicht so geschickt sind wie Ohrenrobben. Die Flossen sind meist dreieckig geformt, wobei die obere Flossenseite leicht behaart ist, wĂ€hrend die Unterseite keine Behaarung aufweist. Die je fĂŒnf Zehen laufen in knorpeligen Spitzen aus, auf denen sich etwas von den Zehenenden entfernt die eigentlichen NĂ€gel befinden.
Innere Anatomie
MĂ€nnchen besitzen zwei LuftsĂ€cke im Rachen, die sie aufblasen können, um damit verschiedene Laute hervorzubringen. Sie besitzen wahrscheinlich eine zweite Funktion als Luftkissen, mit dem im Wasser das spezifische Gewicht herabgesetzt wird, so dass die Tiere ohne gröĂeren Aufwand an der OberflĂ€che schwimmen können.
Ăber die gesamte KörperoberflĂ€che sind arteriovenöse Anastomosen verteilt, Querverbindungen zwischen Arterien und Venen, die einen schnellen WĂ€rmeaustausch ermöglichen. Walrosse Ă€hneln darin den Hundsrobben.
Der Penisknochen des Bullen ist mit einer LĂ€nge von ĂŒber 60 Zentimeter der lĂ€ngste im Tierreich, sowohl in absoluter LĂ€nge als auch in Relation zur KörpergröĂe; die Hoden liegen im Körperinneren. Die Weibchen besitzen zweimal vier MilchdrĂŒsen.
Verbreitung und Lebensraum
Meistens leben Walrosse auf dem Treibeis der Arktis. Im Winter ziehen sie sĂŒdwĂ€rts, um dem Packeis auszuweichen, verlassen aber die polaren Breiten in der Regel nicht. Es gibt vier voneinander getrennte Populationen:
1. Das Pazifische Walross hĂ€lt sich im Winter im Beringmeer auf; im Sommer durchqueren die Populationen die BeringstraĂe in Richtung Norden und suchen den Packeisrand in der Tschuktschensee auf. Da die Tschuktschensee inzwischen im Sommer eisfrei ist, nutzen sie den Strand am Kap Serdtse-Kamen als Ausruhort.cite-ref-4[4]
2. Die westlichen Populationen des Atlantischen Walrosses leben zwischen der Hudson Bay und der WestkĂŒste Grönlands.
3. Die östlichen Populationen des Atlantischen Walrosses leben an der OstkĂŒste Grönlands sowie im Bereich zwischen Spitzbergen und der NordwestkĂŒste Sibiriens. Seltener finden sich die Tiere weiter sĂŒdwĂ€rts; aus historischer Zeit sind mehr als 20 Aufzeichnungen von Walross-FĂ€ngen vor den KĂŒsten der britischen Inseln bekannt. Auch aus neuerer Zeit gibt es Sichtungen von Walrossen beispielsweise auf den Shetlandinseln,cite-ref-5[5] an der KĂŒste Islands,cite-ref-6[6] vor den Niederlanden, an der französischen und spanischen KĂŒste sowie auf RĂŒgen.cite-ref-7[7]
4. An der NordkĂŒste Sibiriens lebt eine weitere Population, die gelegentlich als eine dritte Unterart (Laptewsee-Walross, O. r. laptevi) eingestuft wird.
Die atlantischen Walrosse zeichnen sich durch kĂŒrzere StoĂzĂ€hne und einen etwas anders proportionierten Kopf mit breiterem Hinterhaupt und schmalerem GesichtsschĂ€del aus.
Fast immer bleiben die Tiere in flachen KĂŒstengewĂ€ssern, nahe an den KontinentalabhĂ€ngen oder an PackeisflĂ€chen. Obwohl sie sich meist nicht tiefer als etwa 80 Meter begeben, sind in EinzelfĂ€llen Tauchtiefen von bis zu 180 Metern nachgewiesen.
Lebensweise
ErnÀhrung
Walrosse ernĂ€hren sich unter Wasser und können bis zu 30 Minuten lang tauchen. Sie fangen gelegentlich Fische, leben aber vorwiegend von Muscheln, besonders der Gattungen Mya, Cardium und Clinocardium, von Schnecken, Krebstieren wie Garnelen oder Krabben, Tintenfischen, Seegurken, Manteltieren und WĂŒrmern wie Vielborstern (Polychaeta) oder PriapswĂŒrmern (Priapulida). Bei der Suche nach im Meeresboden lebenden Organismen mĂŒssen sie ihn aufwĂŒhlen. Dazu setzen sie hauptsĂ€chlich ihre rechte Flosse ein (66 %), die linke weitaus seltener (4 %). Sie machen auch von ihrer Schnauze (29 %) und in manchen FĂ€llen von einem selbsterzeugten Wasserstrahl, den sie auf den Meeresboden richten, Gebrauch (1 %). Die StoĂzĂ€hne kommen bei der Nahrungssuche nicht zum Einsatz.
Muscheln und Schnecken werden entweder zwischen den Vorderflossen oder durch festes AufeinanderdrĂŒcken der Lippen geknackt. Aus Mageninhalten lĂ€sst sich schlieĂen, dass ein Walross mehr als 50 Kilogramm Nahrung zu sich nehmen kann.
Obwohl Kleintiere die Hauptnahrung ausmachen, ĂŒberwĂ€ltigt das Walross manchmal auch sehr groĂe Beute. Vor allem andere Robben fallen gelegentlich einem Walross zum Opfer, aber auch Angriffe auf Seevögel wurden schon in seltenen FĂ€llen beobachtet; dazu kommt frisches Aas. Jagd auf Robben machen fast ausschlieĂlich mĂ€nnliche Tiere, die einzelgĂ€ngerisch leben. In manchen FĂ€llen kam es auch zu Kannibalismus, wobei ein altes Tier neugeborene Walrosse fraĂ.
Fortbewegung
Im Wasser nutzen Walrosse ihre muskulösen Hinterflossen zum Vortrieb, wĂ€hrend die Vorderflossen als Steuerruder eingesetzt werden. An Land bewegen sie sich oft mit allen vier GliedmaĂen voran. Das Gewicht ruht dabei auf den âHandflĂ€chenâ der Vorderflossen und den âHackenâ der Hinterflossen. Sowohl âFingerâ als auch Zehen sind nach auĂen gerichtet; erstere zeigen nach hinten, letztere nach vorne. Manchmal werden aber auch nur die Vorderflossen eingesetzt, wĂ€hrend die Hinterflossen wie bei den Hundsrobben nachgezogen werden.
Fressfeinde, Parasiten und Krankheitserreger
Feinde hat das Walross kaum zu fĂŒrchten. Der EisbĂ€r versucht gelegentlich eine Herde in Flucht zu versetzen, um zurĂŒckbleibende Einzel- oder Jungtiere zu erbeuten. EisbĂ€ren nutzen gelegentlich die Situation aus, wenn Walrosse wĂ€hrend des Ăberwinterns vom Eis eingeschlossen sind und keine erreichbaren Atem- oder Fluchtlöcher haben.cite-ref-9[9] Dennoch stellen selbst geschwĂ€chte oder verletzte Walrosse fĂŒr EisbĂ€ren ein erhebliches Risiko dar. Mit ihren langen StoĂzĂ€hnen können sie Angreifer schwer verletzen, insbesondere im Wasser, wo der BĂ€r deutlich benachteiligt ist. Auseinandersetzungen zwischen beiden Arten können sehr lange dauern und viel Energie kosten, und es kommt vor, dass EisbĂ€ren ihre Attacke abbrechen, selbst wenn das Walross bereits verletzt wurde. Gelegentlich werden Angriffe von Schwertwalen auf Walrosse beobachtet.
Die Haut der Walrosse ist ein vielfĂ€ltiger Lebensraum fĂŒr zahlreiche Arten blutsaugender LĂ€use (Anoplura, speziell Antarctophthirus trichechi); Kratz- (Acanthocephala) und FadenwĂŒrmer (Nematoda) sind die am hĂ€ufigsten auftretenden inneren Parasiten.
Gebrochene StoĂzĂ€hne und bakterielle Infektionen der Flossen oder Augen fĂŒhren schnell zu Gewichtsverlust und Tod; hĂ€ufig nachgewiesen ist besonders die Gattung Brucella. Die Auswirkungen viraler Infektionen durch Caliciviren und Morbilliviren sind noch weitgehend unerforscht.
Sozialverhalten
Die HĂ€lfte ihres Lebens halten sich Walrosse an KĂŒsten arktischer Inseln oder am Packeisrand auf, wo sie sich in groĂen Herden versammeln. AuĂerhalb der Paarungszeit sind diese Herden meist nach Geschlechtern getrennt; Ausnahmen von dieser Regel existieren in einigen nordkanadischen Populationen, in denen MĂ€nnchen und Weibchen das ganze Jahr ĂŒber zusammenbleiben.
Zur Kommunikation innerhalb der Gruppen steht Walrossen ein groĂes Repertoire zur VerfĂŒgung, das Grunz-, BrĂŒll- und Kreischlaute umfasst. Oft liegen die Tiere dicht bei- oder sogar aufeinander und reiben ihre Körper aneinander oder kratzen sich, ein Verhalten, das vermutlich dazu dient, Parasiten zu entfernen. Es gibt eine feste Rangordnung, die sich nach der GröĂe der StoĂzĂ€hne und der KörpergröĂe richtet. Vor allem zwischen den Bullen kommt es auch auĂerhalb der Paarungszeit zu Auseinandersetzungen, deren Grund ein bevorzugter Ruheplatz an Land sein kann. Haben DrohgebĂ€rden keinen Erfolg, kommt es zu KĂ€mpfen, bei denen die StoĂzĂ€hne eingesetzt werden und die mit blutigen Wunden enden können.
Die Sozialstruktur der Herden zur Paarungszeit und das Fortpflanzungssystem selbst unterscheidet sich etwas zwischen den Unterarten. Walrosse der pazifischen Unterart sammeln sich zu mittelgroĂen Gruppen, die aus zahlreichen Weibchen mitsamt ihrem Nachwuchs und einigen begleitenden Bullen bestehen. Diese können sich, wo die Bejagung durch den Menschen noch keine gravierenden Folgen hatte, zeitweilig oder bestĂ€ndig zu noch gröĂeren Herden vereinigen, die dann mehrere tausend Tiere umfassen. KĂŒstenlinien von 100 Kilometern und mehr werden dann von den Kolonien eingenommen. Die MĂ€nnchen verbringen den gröĂten Teil der Zeit im Wasser und stehen in starker Konkurrenz zueinander. Anders als bei der atlantischen Unterart sind sie jedoch nicht in der Lage, individuelle Weibchen zu verteidigen oder einen Harem zu fĂŒhren. Als Folge haben sich aufwendige Rituale der Partnerwerbung herausgebildet: Die MĂ€nnchen erzeugen unter Wasser Folgen von Klicks und glockenĂ€hnlichen Lauten, die sie durch Aufblasen ihrer LuftsĂ€cke hervorrufen, an der OberflĂ€che dagegen diverse Pfeiftöne; insbesondere die Glockenlaute werden nur wĂ€hrend der Paarungszeit dargeboten. Man geht heute davon aus, dass diese reiche Lautpalette und ihre unaufhörliche Darbietung in der Funktion dem Vogelgesang entspricht, also die Aufmerksamkeit von Konkurrenten und möglichen Partnerinnen erringen soll. Eine wichtige Grundlage dieses Systems ist die von den Weibchen ausgehende Partnerwahl. Bullen, die noch nicht die Geschlechtsreife erreicht haben, sammeln sich meist auĂerhalb der Paarungsgebiete in separaten eingeschlechtlichen Gruppen.
Die stabileren VerhĂ€ltnisse im Atlantik und die im Allgemeinen kleineren Gruppen haben vermutlich dazu gefĂŒhrt, dass die dortige Unterart stattdessen ein Haremssystem hat. Auch wenn sich Ă€hnliche LautĂ€uĂerungen registrieren lassen, spielen sie vermutlich bei der Partnerwahl nur eine untergeordnete Rolle: Anders als bei den pazifischen Walrossen sind die MĂ€nnchen hier durch die Herausbildung stabiler Hierarchien in der Lage, gröĂere Gruppen von Weibchen zu monopolisieren. So kommt in manchen Kolonien auf zwanzig KĂŒhe ein krĂ€ftiger Bulle, wĂ€hrend jĂŒngere und schwĂ€chere MĂ€nnchen im Konkurrenzkampf keine Chance haben und an RandplĂ€tze der Kolonie gedrĂ€ngt werden. Zwischen etwa gleich starken Bullen kann es dagegen zu heftigen KĂ€mpfen kommen.
Fortpflanzung
Die Paarung findet zwischen Januar und Februar wahrscheinlich im Wasser statt. Nach der Befruchtung bleibt das Ei zuerst ĂŒber vier bis fĂŒnf Monate dormant (Eiruhe, d. h., es entwickelt sich nicht weiter), bevor die elfmonatige eigentliche Tragzeit beginnt. Die Geburt findet in der Regel also im Mai des ĂŒbernĂ€chsten Jahres statt, so dass sich ein zweijĂ€hriger Fortpflanzungsrhythmus ergibt, der sich bei Ă€lteren KĂŒhen zunehmend verlĂ€ngern kann. Jede trĂ€chtige Kuh bringt nur ein Kalb zur Welt; Zwillingsgeburten sind extrem selten. Die geringe Geburten- und Nachkommenzahl fĂŒhrt dazu, dass Walrosse eine selbst fĂŒr SĂ€ugetiere extrem niedrige Fortpflanzungsrate haben und daher PopulationsrĂŒckgĂ€nge nur ĂŒber lange ZeitrĂ€ume hinweg wieder ausgleichen können.
Die KĂ€lber sind bei der Geburt knapp einen Meter lang, wiegen etwa 50 Kilogramm und können sofort schwimmen. Die ersten sechs Monate werden sie nur durch die Muttermilch ernĂ€hrt, danach wird die Nahrung zunehmend durch andere Bestandteile ergĂ€nzt. Nach zwei Jahren werden die Jungtiere entwöhnt, bleiben aber noch ein bis drei weitere Jahre bei dem Muttertier. Weibchen werden mit vier bis zehn, durchschnittlich aber etwa sechs Jahren geschlechtsreif, MĂ€nnchen erreichen die physiologische Geschlechtsreife mit neun bis zehn Jahren. Sie sind aber erst mit etwa fĂŒnfzehn Jahren in der Lage, sich im Konkurrenzkampf gegen Artgenossen durchzusetzen und tatsĂ€chlich Zugang zu Weibchen zu erhalten; diesen Zustand bezeichnet man als soziale Geschlechtsreife.
Stammesgeschichte
Die Walrossfamilie ist fossil seit dem MiozĂ€n nachgewiesen und stammt vermutlich wie die Ohrenrobben aus dem nördlichen Pazifik. Im MiozĂ€n und im darauffolgenden PliozĂ€n gab es noch mehrere Walross-Arten, die Ă€uĂerlich noch sehr stark heutigen Seelöwen Ă€hnelten. Im spĂ€ten MiozĂ€n, vor etwa fĂŒnf bis zehn Millionen Jahren, waren sie anscheinend die dominante und zugleich vielfĂ€ltigste Robbengruppe des Pazifiks. Zu dieser Zeit fand auch bei einigen Arten eine Umstellung von mehrheitlich fischbasierter Nahrung auf ein von der Fauna des Meeresbodens (Benthos) dominiertes Beutespektrum statt, die auch mit morphologischen Ănderungen einherging. Dazu zĂ€hlte etwa die Umstellung des Vortriebs im Wasser auf die Hinterflossen und die VergröĂerung der EckzĂ€hne.
Zur Besiedelung des Atlantiks, die vor etwa fĂŒnf bis acht Millionen Jahren stattfand, gibt es zwei Hypothesen. Nach der einen fand sie entlang der nordamerikanischen oder sibirischen KĂŒsten des Arktischen Ozeans statt, nach der zweiten wanderten die Vorfahren des heutigen Walrosses vor der Entstehung der LandbrĂŒcke zwischen Nord- und SĂŒdamerika in die Karibik ein und gelangten von dort nach Norden in die polaren GewĂ€sser des Atlantiks.
Ob die pazifischen Populationen zwischenzeitlich ausstarben und der Pazifik erst im PleistozĂ€n vor etwa einer Million Jahren sekundĂ€r, von entlang den KĂŒsten des Arktischen Ozeans einwandernden atlantischen Populationen, wiederbesiedelt wurde, oder ob die Vorfahren der pazifischen Unterart auf die ursprĂŒnglichen Bewohner des Pazifiks zurĂŒckgehen, ist gegenwĂ€rtig noch unklar.
Sicher ist, dass die Walrosskolonien im PleistozĂ€n wegen der gĂŒnstigen eiszeitlichen Bedingungen sehr viel weiter sĂŒdlich lebten als heute und selbst an den KĂŒsten Mitteleuropas und Kaliforniens zu finden waren.
Mensch und Walross
Indigene Völker
Im Leben und in der Kultur arktischer Völker, insbesondere der Eskimo, Tschuktschen und Korjaken, hat das Walross immer eine bedeutende Rolle gespielt. Sie verwendeten praktisch alle Körperteile: Das Walross lieferte Nahrung (Fleisch, GedĂ€rm und Innereien), Heizmaterial (z. B. Tran), Baumaterial (Walrosshaut, Magenhaut, Knochen und StoĂzĂ€hne) fĂŒr ErdsodenhĂ€user und Boote (Baidarka, Kajak und Umiak) sowie Material fĂŒr Kleidung (Walrosshaut, Magenhaut). Walrossfleisch und sogar -flossen, monatelang in der Erde fermentiert, gelten noch heute als Delikatesse.cite-ref-10[10]cite-ref-11[11] Auch in der Mythologie und der Folklore der indigenen Völker spielt das Walross eine wichtige Rolle.cite-ref-12[12]
Einige Volksgruppen, vor allem die KĂŒsten-Tschuktschen und die Yupik an der Beringsee, decken zum Teil noch heute bis zur HĂ€lfte ihres Proteinbedarfs mit Walrossfleisch, im Ăbrigen mit dem Fleisch von Bartrobben, Ringelrobben und Walen.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14] Schnitzereien aus Walrosselfenbein haben in der Arktis eine weit zurĂŒck reichende kĂŒnstlerische Tradition.cite-ref-15[15] Bis heute trĂ€gt vielerorts in der Arktis das Gestalten von Kunstwerken aus Walrosselfenbein zur Wertschöpfung bei, so in vielen Dörfern in Tschukotka (vor allem Uelen) und Alaska (z. B. Shishmaref) sowie Nunavut (u. a. Iglulik), obwohl der internationale Handel mit Walrosselfenbein durch das Washingtoner Artenschutz-Ăbereinkommen beschrĂ€nkt wird.cite-ref-16[16]cite-ref-17[17]
In Alaska und Russland gibt es eine regulierte Subsistenzjagd von vier- bis siebentausend Pazifik-Walrossen jĂ€hrlich, worunter auch ein hoher Anteil (etwa 42 %) verletzter Tiere fĂ€llt.cite-ref-18[18] In Grönland und Kanada, wo die zahlenmĂ€Ăig niedrigeren atlantischen Populationen noch bedroht sind, werden nur einige hundert im Jahr erlegt.cite-ref-19[19] Ein Ermitteln, welche GefĂ€hrdung der BestĂ€nde von solcher Jagd ausgeht, erweist sich als schwierig, da noch erhebliche Ungewissheit hinsichtlich BestandsabschĂ€tzung und Populationsparameter wie FertilitĂ€t und MortalitĂ€t herrscht.cite-ref-20[20]
Walrossjagd durch Nicht-Ureinwohner
In der Arktis wurden Walrosse durch weiĂe JĂ€ger intensiv bejagt, vor allem wegen ihrer StoĂzĂ€hne. Entlang der OstkĂŒste Nordamerikas kamen Walrosse bis nach Cape Cod und im Sankt-Lorenz-Golf vor. Dort wurden im 16. und 17. Jahrhundert jĂ€hrlich mehrere tausend Walrosse erlegt. Im 19. Jahrhundert waren sĂŒdlich von Labrador sĂ€mtliche Walrosse ausgerottet. Nach SchĂ€tzungen wurden zwischen 1925 und 1931 allein an den KĂŒsten der kanadischen Baffininsel etwa 175.000 Walrosse getötet. Das Atlantische Walross war zeitweilig fast ausgestorben. Heute schĂ€tzt man den Bestand an Atlantik-Walrossen auf etwa 15.000 Tiere. Eine Erholung des Bestandes ist trotz SchutzmaĂnahmen bis heute nicht eingetreten.
Das Pazifische Walross wurde vergleichbar dezimiert, obwohl die Jagd viel spĂ€ter begann. Durch SchutzmaĂnahmen in den USA und Russland hat sich der Bestand wieder erholt. Heute betrĂ€gt die Zahl der Pazifik-Walrosse etwa 200.000, die Art gilt nicht mehr als bedroht.
Verschmutzung
Hinsichtlich der Verschmutzung ihres Lebensraumes sind Walrosse in erster Linie von ĂlunglĂŒcken betroffen, da sich hochmolekulare Kohlenwasserstoffe auf dem Grund des Meeres und damit in den NahrungsgrĂŒnden der Walrosse ansammeln und die Zahl ihrer Beutetiere reduzieren können. Aufgrund des geringen Fettgehalts ihrer Nahrung ist dagegen die Belastung durch organische Chlorverbindungen und auch Schwermetalle wie Quecksilber geringer als bei anderen MeeressĂ€ugern (Robben jagende Walrosse bilden eine Ausnahme, da sie ĂŒber diese Nahrungsquelle Schadstoffe aufnehmen). RegelmĂ€Ăiger LĂ€rm, wie er in der NĂ€he menschlicher Siedlungen etwa mit FlugplĂ€tzen verbunden ist, kann dazu fĂŒhren, dass nahegelegene PaarungsplĂ€tze aufgegeben werden.
Wie sich die globale ErwĂ€rmung auswirken wird, ist noch ungewiss. Einerseits ist bekannt, dass Walrosse einst in wesentlich wĂ€rmeren Meeresgegenden lebten; andererseits zeigen Untersuchungen pazifischer Populationen, dass ein RĂŒckgang der Fortpflanzungsrate in engem Zusammenhang mit dem Verlust groĂer zusammenhĂ€ngender PackeisflĂ€chen steht. Dazu kommt, dass die Auswirkungen steigender Meerestemperaturen auf die Beute der Walrosse unvorhersehbar sind.
Verhalten gegenĂŒber dem Menschen
Bleibt der Mensch auĂerhalb der Fluchtdistanz des Walrosses, beobachtet es ihn zwar neugierig, ist fĂŒr gewöhnlich aber wenig beunruhigt. Kommt ihm der Mensch (z. B. im Boot) allerdings zu nahe, zieht sich das Walross in der Regel von der Lagerstatt auf der Eisscholle ins schĂŒtzende Wasser zurĂŒck und taucht fĂŒr kurze Zeit unter. In EinzelfĂ€llen kann es allerdings auch zu Angriffen auf den Menschen kommen. Vor allem kleinere Boote wie Kajaks werden gelegentlich von aggressiven Bullen umgestoĂen und die Insassen (nicht selten mit Todesfolge) attackiert. Der Ethnologe und Anthropologe Barry Lopez erzĂ€hlt sogar von einem Walrossbullen, der einen Menschen auf einer Eisscholle angegriffen habe.cite-ref-21[21] Eine Walross-Kuh zerstörte ein Landeboot der russischen Marine, vermutlich um ihre Jungen zu schĂŒtzen.cite-ref-22[22]cite-ref-23[23]
Als 2022 ein Walrossweibchen namens Freya ungewöhnlich weit sĂŒdlich im Oslofjord vor der Hauptstadt Norwegens auftauchte, legte es sich mitunter auf Schiffe und verfolgte Paddler. Trotz Warnung hielten Schaulustige gefĂ€hrlich wenig Abstand. Das etwa 5 Jahre alte, 600 kg schwere, gestresst wirkende Walross wurde von der norwegischen Fischereibehörde am 14. August 2022 getötet, was Kritik seitens Tierschutzorganisationen auslöste.cite-ref-24[24]
Zoos
Gelegentlich werden Walrosse in Zoos gehalten. Als Maskottchen des Norddeutschen Rundfunks erlangte etwa das Walross Antje PopularitÀt. In Deutschland wurde 5 Jahre lang kein Walross in Gefangenschaft gehalten, nachdem Tanja, ein 33-jÀhriges Walrossweibchen, im Zoo von Hannover 2007 wegen Altersbeschwerden eingeschlÀfert worden war. Im Juli 2012 eröffnete das neue Eismeer im Tierpark Hagenbeck. Im Juni 2014 wurde ein Walrossbulle (Thor) im Tierpark Hagenbeck geboren und ist damit das erste in Menschenobhut geborene Walrosskalb Deutschlands. Am 5. Juni 2015 wurde, ebenfalls in Hagenbeck, Loki, ein weibliches Walrosskalb mit einer Missbildung geboren, es starb am 21. August 2017.cite-ref-25[25] Seitdem wurden zwei Jungtiere geboren. GegenwÀrtig (2. August 2023) leben in Hamburg vier Walrosse.cite-ref-26[26]
Der EuropĂ€ische Zooverband betreibt ein Zuchtprogramm fĂŒr Walrosse, das im Tierpark Hagenbeck organisiert wird. GegenwĂ€rtig nimmt daneben nur der Zoo Pairi Daiza im belgischen Brugelette an dem Programm teil. Dort lebten 2022 sieben Walrosse.cite-ref-27[27]
Das Walross in der Lyrik
Das Walross und der Zimmermann (engl. The Walrus and the Carpenter) ist ein Gedicht,cite-ref-28[28] das dem MÀdchen Alice in Lewis Carrolls Buch Alice hinter den Spiegeln von Zwiddeldum und Zwiddeldei vorgetragen wird. Es umfasst 18 Strophen und enthÀlt surreale Nonsens-Elemente, die wÀhrend des Strandspaziergangs des Walrosses und des Zimmermannes in deren GesprÀch thematisiert werden. Dabei folgen ihnen auf Einladung erst wenige, dann immer mehr Austern. Das Gedicht endet mit dem beilÀufigen Verzehr dieser Schalentiere durch die Protagonisten, was bei Alice einen Konflikt auslöst, wen von beiden sie weniger mag. Eine Antwort auf diese Frage erfolgt nicht.
Auch das von diesem Gedicht inspirierte I Am the Walrus der Beatles aus dem Jahr 1967 verwendet absurde und psychedelische Wortkonstrukte und Metaphern.
Film
Walrösser sind nicht nur Gegenstand zahlreicher Dokumentarfilme; ein fiktives Walross tritt im animierten französischen Kurzfilm Opi, das Walross auf.
Literatur
âą Ronald M. Nowak: Walker's Mammals of the World. Johns Hopkins University Press, Baltimore 61999, ISBN 0-8018-5789-9
âą Barry Lopez: Arktische TrĂ€ume. Btb Bei Goldmann, MĂŒnchen 2000, ISBN 3-442-72642-5
Weblinks
Wiktionary: Walross
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Commons
: Walross (
Odobenus rosmarus
)
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Walrus Projects at the Alaska Science Center (englisch)
⹠Odobenus rosmarus in der Roten Liste gefÀhrdeter Arten der IUCN 2006. Eingestellt von: Seal Specialist Group, 1996. Abgerufen am 12. Mai 2006.
âą Mechthild MĂŒser: Das Walross - DickhĂ€utiger Koloss der Arktis Bayern 2 Radiowissen. Ausstrahlung am 2. Februar 2023. (Podcast)
Einzelnachweise
cite-note-11. â Otto Schmiedeknecht: Die Wirbeltiere Europaâs mit BerĂŒcksichtigung der Faunen von Vorderasien und Nordafrika. G. Fischer, Jena 1906, S. 29.
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cite-note-linn-33. â C. v. LinnĂ©: Systema naturae per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus differentiis, synonymis, locis. Curt, Magdeburg 38,1758,1 (10. Aufl.), Georg Emanuel Beer, Leipzig 1788 (13. Aufl.), Trustees British Museum, London 1956 (Nachdr. Faks.).
cite-note-55. â Arctic walrus spotted in North Ronaldsay and Sanday. BBC News, 9. MĂ€rz 2018, abgerufen am 9. MĂ€rz 2018 (englisch).
cite-note-66. â Karitas MörtudĂłttir BjarkadĂłttir: Rostungurinn Ă Arnarfirði flatmagar ĂŸar enn. RĂV, 1. Juli 2023, abgerufen am 2. Juli 2023 (islĂ€ndisch).
cite-note-77. â Walross am Strand von RĂŒgen - Gast aus der Arktis? NDR, 17. Juni 2022, abgerufen am 31. August 2022.
cite-note-88. â XĂ©nia Keighley, SnĂŠbjörn PĂĄlsson, Bjarni F Einarsson, Aevar Petersen, Meritxell FernĂĄndez-Coll, Peter Jordan, Morten Tange Olsen, Hilmar J Malmquist: Disappearance of Icelandic walruses coincided with Norse settlement. Molecular Biology and Evolution, msz196, doi: 10.1093/molbev/msz196
cite-note-99. â Wendy Calvert, Ian Stirling: Interactions between Polar Bears and Overwintering Walruses in the Central Canadian High Arctic. In: jstor.org. Abgerufen am 22. November 2025.
cite-note-1010. â Handbuch des Nordpazifiks (Memento des Originals vom 3. MĂ€rz 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.polartravel.de (PDF-Datei; 1,29 MB)
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